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Palliativer Brückendienst

Neu auch für die Spitalregion Savognin und Thusis

Seit dem 1. Januar 2020 wird in Mittelbünden ein Palliativer Brückendienst angeboten. Es handelt sich um ein gemeinsames Angebot der Spitäler Savognin und Thusis zusammen mit der Spitex und den regionalen Pflege- und Altersheimen. Ziel des Palliativen Brückendienstes GR ist ein überregionaler Dienst, der die palliative Pflege und Betreuung zu Hause oder in der Langzeitpflege (Alters- und Pflegeheim) unterstützt. Für die oben erwähnte Region ist künftig ein spezialisiertes Palliativ Team im Einsatz.

Trotz der grossen Fortschritte der Medizin gibt es Krankheiten, die nicht mehr geheilt werden können. Dies stellt die betroffenen Patienten und Patientinnen und ihre Angehörigen vor besondere Herausforderungen. Der Palliative Brückendienst Graubünden hilft in solchen Situationen und umfasst die Betreuung und die Behandlung von Menschen mit unheilbaren, lebensbedrohlichen oder chronisch fortschreitenden Krankheiten. Er verfolgt das Ziel, den betroffenen Patienten und Patientinnen und seinen Angehörigen in ihren Sorgen, Ängsten und körperlichen Beschwerden begleitend zur Seite zu stehen. Zudem unterstützt er den Wunsch des schwerkranken Menschen nach Möglichkeit seine letzte Lebenszeit am Ort seiner Wahl verbringen zu können.

Seit dem 1. Januar 2020 betreut neu ein spezialisiertes Team die Regionen Heinzenberg, Domleschg, Schams, Avers, Rheinwald, Albula und Surses. Der Palliative Brückendienst Graubünden ist ein kantonaler ambulanter Spitexdienst, der die regionale Spitex und die Pflegeheime in komplexen palliativen Situationen unterstützt. Die Mitarbeitenden des Palliativen Brückendienst arbeiten in verschiedenen Gesundheitsinstitutionen der Region und verfügen über eine Zusatzausbildung in Palliative Care oder Onkologie. Die Anmeldung kann sowohl durch den Hausarzt, die Pflegenden oder durch den Patienten erfolgen. Die Mitarbeitenden besuchen den Patienten für eine Abklärung und Situationseinschätzung vor Ort. Durch die angebotenen Beratungen in komplexen Pflegesituationen (starke Schmerzen, Atemnot, Angst etc.) und Support bei Pflegeverrichtungen, wie die Handhabung von Spritzenpumpen konnte der Palliative Brückendienst schnell Fuss fassen.